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Nilas Möllenkamp.
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Prompting für die Immobilien­wirtschaft

Prompting ist das Handwerk hinter jedem KI-Tool: die Kunst, einem Sprachmodell so präzise Anweisungen zu geben, dass ein brauchbares Ergebnis entsteht. Vier Bausteine tragen jeden guten Prompt: Rolle, Kontext, Aufgabe und Format. Wer sie beherrscht, holt aus ChatGPT, Claude, Copilot und Gemini gleichermaßen bessere Ergebnisse, vom Exposé bis zur Vertragsanalyse.

Ich bin Nilas Möllenkamp, Speaker, Dozent und Trainer für KI in der Immobilienwirtschaft. Prompting ist in meinen Schulungen die erste Arbeitseinheit des Tages, denn ohne dieses Fundament bleibt jedes Tool unter seinen Möglichkeiten. Geübt wird an Fällen aus Ihrem Haus.

Die vier Bausteine eines guten Prompts

Rolle

Wer spricht? „Sie sind Makler mit 15 Jahren Erfahrung im Kölner Süden" liefert einen anderen Text als eine Anweisung ohne Rolle. Die Rolle setzt Tonlage, Fachtiefe und Blickwinkel.

Kontext

Objektdaten, Zielgruppe, Anlass und Vorgeschichte gehören in den Prompt, nicht ins Gedächtnis des Modells. Was fehlt, erfindet das Modell, und das fällt erst im fertigen Exposé auf.

Aufgabe

Was genau entstehen soll, in einem Satz: ein Exposé-Entwurf, eine Zusammenfassung der Teilungserklärung, drei Antwortvarianten auf eine Mieteranfrage. Eine Aufgabe pro Prompt, nicht fünf.

Format

Länge, Struktur, Ton, Ausgabeform. „200 Wörter, drei Absätze, sachlich, ohne Superlative" erspart drei Korrekturrunden. Das Format ist der meistvergessene Baustein und der mit der schnellsten Wirkung.

Prompting am Immobilienfall

Exposé und Vermarktungstexte

Rolle Makler, Kontext Objektdaten und Zielgruppe, Aufgabe Entwurf, Format Haus-Standard. Einmal sauber gebaut, läuft derselbe Prompt bei jedem Objekt wieder.

Recherche mit Quellenpflicht

Lage, Markt und Rechtsstand recherchieren mit der Anweisung, jede Aussage zu belegen. Prompts ohne Quellenpflicht liefern flüssige Texte und ungeprüfte Behauptungen.

Unterlagen und Verträge

Zusammenfassen mit Fundstellenangabe, Auffälligkeiten markieren, Fragen für den nächsten Termin ableiten. Der Prompt bestimmt, ob ein Screening entsteht oder Geschwafel.

Prompt-Bibliothek im Team

Die bewährten Prompts an einem Ort, mit Beispiel-Ergebnis. Der nächste Schritt: feste Rollen im Tool, etwa Custom GPTs, Claude-Projekte oder Langdock-Assistants. Dann steckt das Wissen im System, nicht in einzelnen Köpfen.

Passende Formate und Tools

Prompting ist die erste Arbeitseinheit jeder Schulung und lässt sich mit jedem der Tools vertiefen, die Ihr Haus nutzt.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich gute Prompts für Immobilientexte?

Mit vier Bausteinen: Rolle (wer schreibt), Kontext (Objekt, Zielgruppe, Zweck), Aufgabe (was genau entstehen soll) und Format (Länge, Ton, Struktur). Ein Prompt mit diesen vier Teilen schlägt jede lose Anweisung. Dazu gehören die Objektdaten in den Prompt, nicht ins Gedächtnis des Modells; erfundene Angaben fallen sonst erst im Exposé auf.

Warum bringt Prompting mehr als das nächste neue Tool?

Weil jedes KI-Tool nur so gut arbeitet wie die Anweisung, die es bekommt. Wer Rolle, Kontext, Aufgabe und Format beherrscht, holt aus ChatGPT, Claude, Copilot und Gemini gleichermaßen bessere Ergebnisse, ohne eine neue Lizenz. In Schulungen ist Prompting deshalb die erste Arbeitseinheit des Tages.

Wie hält ein Team seine Prompts fest?

Als Prompt-Bibliothek: die bewährten Prompts für Exposé, Korrespondenz, Recherche und Unterlagenprüfung an einem Ort, mit Beispiel-Ergebnis und Ansprechpartner. Noch besser wird es, wenn daraus feste Rollen im Tool werden, etwa Custom GPTs, Claude-Projekte oder Langdock-Assistants. Dann steckt der gute Prompt im System, nicht im Kopf einer einzelnen Person.

Nilas Möllenkamp bei einem Vortrag vor Publikum

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